
"Kleine Helfer Teil 2": @diekleinebotin über Nachhaltigkeit im Alltag
Im zweiten Teil der Video-Serie "Kleine Helfer" erzählt Familienbloggerin Daniela Gaigg von @diekleinebotin, wie sie gemeinsam mit ihrer Familie Nachhaltigkeit im Alltag lebt und verrät ihre drei Tipps für stressfreies und vor allem nachhaltiges Einkaufen mit Kindern.
Einwegplastik-Frei einkaufen? Diese 3 Fehler solltest du vermeiden!
Mindestens einmal pro Woche ist es soweit: wir schreiben eine Liste mit den Alltags-Dingen, die ausgegangen sind. Zeit für den Einkauf!
Unser Weg führt uns unweigerlich in den Supermarkt und in die Drogerie. Mit Kindern ist der notwendige Shop-Marathon nicht unbedingt witzig und zwischen „Mama, ich will DAS!“ „Ich habe HUNGER!“ und „Mir ist schrecklich HEISS / KALT / LANGWEILIG!“ gilt es die nötigen Sachen zu besorgen, ohne mit vielen „Extras“ wieder heimzukommen. Eine Herausforderung, die wohl jeder kennt, der Kinder hat. Daher heißt es, unnötige Fehler zu vermeiden:
Fehler 1: Ohne Liste losziehen.
Eine Einkaufsliste hilft dabei immens. Erstens, um selber konzentriert zu bleiben und trotz Diskussionen beim Süßigkeiten-Regal nichts zu vergessen und zweitens können sich die Kinder dann gut einbringen. Ich verteile gern Aufgaben. Jede von uns bekommt einen eigenen Einkaufswagen und 3 Dinge zu besorgen und los geht‘s! Kinder, die noch nicht lesen können, freuen sich über eine gezeichnete Einkaufsliste!
Fehler 2: Zu sehr auf die schöne Werbung vertrauen.
Mir ist wichtig, mit Bedacht zu kaufen, ich will wissen, WAS wo drin ist.
Der Einkauf, der täglich als Familie mit Kindern benötigten Dinge, ist meiner Meinung nach der erste Schrittmit dem man die eigene „Nachhaltigkeit“ beginnen kann.
Wenn es gelingt, am Regal eine Entscheidung zu treffen, die nicht durch Werbung, Verpackungsdesign oder Markentreue gesteuert wird, sondern ökologischen Kriterien unterliegt, ist ein riesiger Schritt getan. Das ist eine Entscheidung, die in unserer Hand liegt und am Ende richtig viel bewirken kann.
Und es fühlt sich richtig gut an: weniger Verpackung, weniger Müll, weniger Einwegplastik, - besser für die Umwelt.
Fehler 3: Vom Verpackungsdesign auf die Inhaltsstoffe zu schließen.
Doch Moment - es wird einem nicht besonders leicht gemacht! Ich will in meinem Alltag natürlich auch auf praktische und hilfreiche Dinge zurückgreifen können.
Im Supermarkt oder am Bauernmarkt bei Lebensmittel gelingt das durchaus gut, bei Drogerie-Artikeln des täglichen Lebens wird es etwas herausfordernder.
Da hilft ein kritischer Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe. Meine erste Regel: „Je weniger drin ist, desto besser!“
Wenn die Liste also endlos lang erscheint und ohne Chemie-Studium nicht zu entziffern ist, lasse ich oft die Finger vom Produkt.
Oder ich ziehe eine App zu Rate, die mir als Laie Aufschluss gibt, was in Cremes, Gels, Waschmittel & Co alles enthalten ist.
Es liegt in unseren Händen. #ItsInOurHands.

